• Steuerberatung für Senioren in Berlin

Senioren

Viele Senioren erfahren von ihrer Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung erst durch ein Schreiben ihres Finanzamtes. Dieses ist sehr nachdrucksvoll formuliert und verunsichert viele Betroffene. Muss tatsächlich eine Steuererklärung gemacht werden? Ist die Anforderung für mehrere Jahre gerechtfertigt? Dies muss im Einzelfall geprüft werden, da das standardisierte Anforderungsverfahren des Finanzamtes nicht Ihre persönlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Hier werden nur die von den Rentenversicherungsträgern übermittelten Werte des Rentenbezuges ausgewertet.

Grund zur Aufregung besteht nicht, wenn man das Schreiben des Finanzamtes beachtet und zeitnah das Thema angeht.

Welche Belege muss ich aufheben?

Bei der Erstellung der Steuererklärung können unter anderem folgende Belege wichtig sein:

  • Rentenbescheide und Anpassungsbescheide
  • Erträgnisaufstellungen über erhaltene Zinsen und deren Steuerbescheinigungen
  • Versicherungsbescheinigungen
  • Betriebskostenabrechnungen und Handwerkerrechnungen
  • Arzt- und Medikamentenrechnungen (z.B. Zahnersatz, Hörgeräte…)
  • Aufwendungen für vom Arzt verordnete Kuren
  • Spendenbescheinigungen
  • Nachweis über Behinderungen

Muss ich eine Steuererklärung abgeben?

Sie sind verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, wenn Sie bestimmte Einkommensgrößen überschreiten. Die Erklärungen können mehrere Jahre rückwirkend angefordert werden. Sollte das Finanzamt Sie zur Einreichung einer Steuererklärung auffordern, sollten Sie dies in keinem Fall ignorieren. Reichen Sie trotz mehrfacher Aufforderung keine Steuererklärung ein, ist die Finanzbehörde berechtigt, den Steuerbetrag zu schätzen. Auch die Schätzung entbindet nicht von der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung. Sind Sie unsicher, ob Sie eine Einkommensteuererklärung abgeben müssen, lassen Sie sich steuerlich beraten.

Was ist eine Nichtveranlagungsbescheinigung?

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, beim Finanzamt einen Antrag auf Ausstellung einer Nichtveranlagungsbescheinigung zu stellen. Hierzu muss ein amtlicher Vordruck ausgefüllt werden, in dem das voraussichtliche Einkommen (Rente/Zinseinkünfte) angegeben wird. Hierfür sind umfangreiche Einkommensnachweise und entsprechende Belege notwendig. Sollten die Einkünfte zu keiner Steuerpflicht führen, wird die Finanzbehörde dem Antrag entsprechen. Sollten sich die Einkommensverhältnisse nicht wesentlich ändern, ist man somit für drei Jahre von der Abgabe der Einkommensteuererklärung und dem Kapitalsteuerabzug befreit.

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